03.06.2026 – Ausschuss für Mobilität‑ und Verkehrsplanung, Stadtentwicklung, Umwelt‑ und Klimaschutz

Am 03.06.2026 fand die 2. Sitzung des AMVSUK im Rathaus statt.

Planung Bauprojekt Flurstraße – Wohnraum für den Mittelstand sichern

Im Mittelpunkt stand der Bebauungsplan für die Flurstraße. Dieser wurde bereits vor einiger Zeit beschlossen, alle notwendigen Gutachten liegen vor – und dennoch sollte der Beschluss auf Antrag der Grünen wieder zurückgenommen werden.

Für uns als AfD-Fraktion ist klar: Dinslaken braucht vielfältigen Wohnraum. Während auf dem Gelände der Trabrennbahn vor allem mehrgeschossiger sozialer Wohnungsbau vorgesehen ist, geht es an der Flurstraße gezielt um Ein- und Zweifamilienhäuser. Das ist Wohnraum für Familien und den Mittelstand – also genau die Menschen, die unsere Stadt tragen, hier arbeiten, Steuern zahlen und sich langfristig binden.

Wir setzen uns dafür ein, dass solche Projekte nicht aus ideologischen Gründen gestoppt werden. Statt Probleme zu konstruieren – etwa eine angeblich übermäßige Verkehrsbelastung durch lediglich 39 Wohneinheiten – sollte der Fokus darauf liegen, Lösungen zu ermöglichen.

Vorstellung der Pläne der Grubenwasserableitung der RAG

Die Pläne der RAG zur Grubenwasserableitung wurden vorgestellt. Hier geht es um eine wichtige Infrastrukturmaßnahme mit möglichem Zukunftspotenzial.

Wir finden: Statt sich ausschließlich mit möglichen Einschränkungen zu beschäftigen, sollte stärker geprüft werden, welche Chancen sich ergeben – etwa durch die Nutzung von Wärmeenergie oder Rohstoffen. Fortschritt entsteht dort, wo man Möglichkeiten sieht und nicht nur Hindernisse.

Wohnen in Dinslaken 2030 – gegen überflüssige Bürokratie

Ein Antrag der Linken zielte darauf ab, bestehende Planungen mit zusätzlichen Auflagen zu überladen. Das hätte Bauvorhaben unnötig erschwert und verteuert. Gut, dass dieser Vorschlag im Ausschuss keine Mehrheit fand. Dinslaken braucht weniger bürokratische Hürden und mehr pragmatische Lösungen, damit Wohnen bezahlbar bleibt.

Luftqualität in Dinslaken – Aktueller Stand bezüglich der neuen EU-Grenzwerte

Die Luftqualität in Dinslaken hat sich in den letzten Jahren deutlich verbessert. Die bisherigen Grenzwerte wurden bereits unterschritten. Auch die zukünftigen EU-Vorgaben sehen wir mit Augenmaß.

Wir setzen auf technischen Fortschritt: moderne Motoren, sauberere Fahrzeuge und der zunehmende Anteil von Elektroautos werden ihren Beitrag leisten. Zusätzliche Einschränkungen für Autofahrer halten wir daher für den falschen Weg.

Verkehrspolitik – Balance statt Ideologie

Zum Abschluss stand erneut die Forderung im Raum, den Autoverkehr zugunsten anderer Verkehrsteilnehmer weiter einzuschränken.

Unsere Haltung ist klar: Dinslaken braucht eine ausgewogene Verkehrspolitik. Wer den Individualverkehr künstlich ausbremst, riskiert Staus, längere Wege und am Ende sogar höhere Emissionen. Sinnvolle Lösungen entstehen nicht durch Symbolpolitik, sondern durch durchdachte Planung.

Wir als AfD-Fraktion stehen für eine Politik, die sich an den realen Bedürfnissen der Bürger orientiert. Weniger Blockade, mehr Umsetzung. Weniger Bürokratie, mehr Pragmatismus. Unser Ziel ist eine Stadt, die funktioniert – für alle, die hier leben.